In deutschen Pflegeeinrichtungen fehlen derzeit rund 115.000 Fachkräfte.
Bis 2040 könnten sechs Millionen Menschen pflegebedürftig sein, was den Fachkräftemangel weiter verschärft. Daher wird über den Einsatz moderner Technik, wie Smart Speakern, diskutiert, um das knappe Personal effizienter zu nutzen.
Eine Studie der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat die Einstellung von Pflegekräften zu Smart Speakern untersucht. Überraschenderweise stehen die Pflegekräfte diesen technischen Helfern positiv gegenüber.
Smart Speaker wie Alexa und Siri können einfache Aufgaben erledigen, die im Pflegealltag Zeit sparen. Besonders nützlich finden die Befragten die Unterstützung bei der Kommunikation mit nicht deutschsprachigen Patienten und die Möglichkeit, dass Patienten ihre Anliegen direkt an die Smart Speaker richten.
Ein wichtiger Punkt für die Pflegekräfte ist der Datenschutz und die Zuverlässigkeit der Geräte. Nur wenn die Technik verlässlich und sicher ist, wird sie akzeptiert.
Die Einführung von Smart Speakern erfordert eine gute Vorbereitung und die Einbindung der Pflegekräfte. Die Vorteile liegen auf der Hand: Entlastung des Personals und effizienter Einsatz der verfügbaren Ressourcen. Prof. Dr. Ute Klammer betont, wie wichtig es ist, die Pflegekräfte von Anfang an in diesen Prozess einzubeziehen, um den Erfolg der Digitalisierung zu gewährleisten.

